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Marktanalytik 2017-01-09T08:08:22+00:00

Marktanalytik – Ihre Chance zur Marktpositionierung

Sie wollen Ihr Krankenhaus frühzeitig strategisch ausrichten oder benötigen kurzfristig adäquate Antworten auf Fragestellungen in Bezug auf Ihr Einzugsgebiet, mögliche prognostische Marktpotentiale bzw. –anteile oder möchten Zuweisermarketing betreiben?
Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Marktanalytik bieten wir Ihrem Krankenhaus eine vollumfassende Betreuung im Rahmen strategischer Marktanalysen. Unser Angebot reicht dabei von der einfachen Definition Ihres Kerneinzugsgebiets, über ausführliche Marktpotential- und Marktanteilsanalysen bis hin zur komplexen Analyse Ihres kompletten Leistungsspektrums auf Fachabteilungsebene (inkl. einer spezifischen Zuweiseranalyse). Den Umfang können Sie passend zur bestehenden Fragestellung selbst bestimmen und vollkommen individuell mit uns abstimmen.

Aufbau und Vorgehen einer Marktanalyse im Krankenhaus:

1. Kerneinzugsgebiet – Patientenherkunftsanalyse

Der erste Teil einer Marktanalyse im Krankenhaus bildet die Patientenherkunftsanalyse. Mit Hilfe von geeigneten Parametern wird ein Kerneinzugsgebiet des Krankenhauses definiert. Innerhalb dieses Gebietes werden die aus dem §21-Datensatz gelesenen Patientenzahlen auf 5-Steller Postleitzahlebene und Ortsebene dargestellt. Mit Hilfe dieser Informationen hat nun das Krankenhaus die Informationen seiner Patientenströme zur Hand. Im Umkehrschluss ist auf dieser Basis die Analyse der sogenannten „weißen Flecken“ möglich. Unter „weißen Flecken“ versteht man Gebiete, aus denen keine bzw. weniger Patienten in das eigene Krankenhaus gelangen.
Allein diese Erkenntnis reicht jedoch nicht aus, um sich strategisch im Krankenhausmarkt aufzustellen. Die wichtige Bezugsgröße, die die eigenen IST-Werte in eine aussagekräftige Relation setzt ist der tatsächliche Markt. Diese Relation wird in der Marktpotenzialanalyse gesetzt.

2. Marktpotenzialanalyse

Der zweite Teil einer Marktanalyse im Krankenhaus bildet die Marktpotenzialanalyse. Auf Basis demografischer Daten des Statistischen Bundesamts sowie der Statistischen Landesämter erfolgt eine Aufbereitung der tatsächlich vorliegenden ICD und OPS-Häufigkeiten im Analysegebiet. Im Anschluss daran ist es nun möglich nach ICD, OPS oder medizinischen Leistungsgruppen den potenziell zur Verfügung stehenden Markt in einem definierten geografischen Gebiet (z.B. Postleitzahl oder Ort) zu ermitteln. Abschließend werden die eigenen IST-Fallzahlen den potenziell zu erwartenden Patientenzahlen gegenübergestellt, sodass hieraus ein Marktanteil für das eigene Krankenhaus ermittelt werden kann. Dieser errechnete Marktanteil dient zur Positionsbestimmung im eigenen Kerneinzugsgebiet. Abgeleitet aus dem eigenen Marktanteil stellt sich die Frage nach der Konkurrenz. Wer sind meine Haupt-Konkurrenten? Wo liegen diese Krankenhäuser und in welchen Leistungsbereichen sind diese stark vertreten?

3. Konkurrenzanalyse

Aufbauend auf der Marktpotenzialanalyse liefert die Konkurrenzanalyse detaillierte Ergebnisse zu den Konkurrenten, die Marktanteile im eigenen Kerneinzugsgebiet halten. Datenbasis bilden die gesetzlichen Qualitätsberichte, die jedes Jahr verpflichtend zu veröffentlichen sind. Mit Hilfe dieser Informationen lassen sich Handlungsanweisungen ableiten und strukturierte Marketingkonzepte entwickeln.
Neben der Identifikation der Konkurrenten bildet die Identifikation der Einweiser, also Zuweiser und Nicht-Einweiser, einen wichtigen Parameter für den zukünftigen Erfolg im Krankenhausmarkt.

4. Einweiseranalyse

Den vierten und letzten Teil einer vollumfassenden Marktanalyse im Krankenhaus bildet die Einweiseranalyse. Im Rahmen einer Einweiseranalyse werden die Zuweiser des eigenen Krankenhauses nach Fachdisziplin und Ort tabellarisch sowie kartografisch dargestellt. Die Zuweiser des Krankenhauses werden mit einem Ranking-Verfahren in Hinblick auf die ökonomische Relevanz des Krankenhauses bewertet, sodass der Kontakt zu wichtigen Zuweisern stets gehalten und gepflegt werden kann. Mit Hilfe eines aktuellen Einweiser-Datenpools für das gesamte Bundesgebiet lassen sich ebenso sogenannte „Nicht-Einweiser“ identifizieren. Unter „Nicht-Einweiser“ versteht man niedergelassene Ärzte, die in der letzten Zeit oder noch nie Patienten eingewiesen haben. Unter Berücksichtigung dieser Informationen erhält das Krankenhaus die Möglichkeit sich neue Märkte zu erschließen und ebenso bestehende Patientenströme auch in Zukunft zu sichern.

Nutzen Sie unser Know-How und profitieren Sie von individuellen Analysen mit:

  • Betrachtung der Patientenherkunft sowie Definition eines Kerneinzugsgebietes,
  • prognostischen Potentialen sowie Marktanteilen,
  • einem vollumfassenden, aktuellen, statistisch validierten Datenpool,
  • einer leistungsspezifischen Konkurrenzanalyse,
  • kartografischer Darstellung der wesentlichen Kennzahlen,
  • differenzierter Betrachtung des Analysegebiets nach Luftlinie, Fahrtstrecke, Fahrtzeit sowie PLZ 5-Steller Gebieten und Ortsnamen,
  • der Auswertung nach Altersgruppen, Geschlecht, medizinischen Leistungsgruppen und GSG-Behandlungsgruppen sowie
  • der Analysemöglichkeit des Einweiserverhaltens und dessen Entwicklung.

Grundlage für jede aussagekräftige Marktanalyse im Krankenhaus ist eine hochwertige Datenbasis. Um dies zu gewährleisten, basiert unsere Datenbasis auf der Kooperation mit der Trinovis GmbH, dem Marktführer im Bereich Marktanalytik-Datenaufbereitung.

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